
Die ersten Tage sind vorüber geflogen. Trotz Entschleunigung. Und wegen Schlaf nachholen. Viel Schlaf. Sehr viel. In der Hängematte. Ein Traum am Stück.
Alternativ: Vielleicht auch ob des stark ausgeprägten Feier-Gens des Bande aus Köln. Nachmittägliche Therapie-Runden bei Matteo, unterstützt durch Vino und Aperol, lässt auf schnellen Therapieerfolg hoffen. Muss auch, denn die diesjährige Hitze lässt lange Gespräche in praller Sonne zur Folter werden. Und wer beichtet schon gerne seine Sünden direkt in der Hölle… unklar ist mir auch, wer der Therapeut ist. Ist aber vielleicht auch nicht ganz so wichtig.
Der Hölle zu nah: Tagebauaktionismus!



Gruppendynamische Prozesse!
Die 7 Zwerge hatten es vorgemacht. Wir allerdings nicht richtig aufgepasst. Und es passte zur Hitze des Tages.
Die Gruppenrunde wurde von Matteo direkt in die Höllenbruthöhle gezogen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes "gezogen" – durch das historische Eisenerzabbaugebiet in Rio Marina. Duschen lohnte sich im Speziellen danach. Staubig, sandig und verschwitzt, eng an die Familie gekuschelt, tuckerte das Zuggerät mit passendem Namen Zeus gemächlich bergan. Vorbei an altem Abbaugerät und viel Glitzer (nein, kein Einhornpups).
Der Höhepunkt war erreicht, als alle mit Spitzhacken bewaffnet selbst aktiv wurden. Und ich habe keine Ahnung, wie viele kg Steine gegen Liter an Schweiß (und Blut) getauscht wurden.
Wer es nachmachen möchte (und ehrlich gesagt hat das Klopfen nicht nur der Kinderbande Spaß gemacht) hier der Link: https://www.parcominelba.it